EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE ALTLANDSBERG
 



Herzlich willkommen in unserer Gemeinde!


Schön, dass Sie zu uns gefunden haben. Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Evangelischen Kirchengemeinde Altlandsberg und möchten Ihnen auf unserer Website die Möglichkeit bieten, die Vielfalt der Gemeinde kennen zu lernen, freuen uns, Ihre Neugierde wecken zu können, mehr über gelebten Glauben zu erfahren, der sich in den Kreisen der Kinder-, Jugend-und Familienarbeit, der Frauen- und Seniorengruppe und ebenso in der Liebe zur Musik und dem Erhalt und der Pflege unserer Kirchen äußert. Wenn in Ihnen das Bedürfnis wächst, selbst Teil dieser Gemeinschaft zu sein, werden Ihnen Pfarrer Johannes Menard und die Mitglieder des Gemeindekirchenrates bei der Bekräftigung Ihrer Beweggründe oder auch einfach nur bei Fragen behilflich sein. Wenden Sie sich dazu bitte an das Pfarramt

Bis bald in Altlandsberg!

Unsere Kirchengemeinde gehört zur großen Gemeinschaft der gut 46000 Gemeindeglieder des Kirchenkreises Oderland-Spree mit seinen 112 Kirchengemeinden (EKKOS), dessen Fläche die Brandenburger Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Dahme-Spree und die kreisfreie Stadt Frankfurt/Oder umfasst und ist somit Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), eine der 20 Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Pfarrsprengel der evangelischen Kirchengemeinde Altlandsberg  besteht aus den Ortskirchengemeinden Altlandsberg, Buchholz, Bruchmühle, Seeberg, Wegendorf und Wesendahl. Er hat etwa 820 Gemeindeglieder. Leitungsgremium der Gemeinde ist der Gemeindekirchenrat. Etwa 40 Ehrenamtliche helfen bei den vielfältigen Aufgaben.

 


Kirchen erinnern an Pogrome vor 80 Jahren

Mit Gedenkveranstaltungen erinnern evangelische und katholische Kirchengemeinden sowie ökumenische Initiativen um den 9. November 2018 herum an den 80. Jahrestag der nationalsozialistischen Novemberpogrome von 1938.

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, das Erzbistum Berlin und der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) laden am Donnerstag, 8. November von 13.00 bis 14.15 Uhr zu einem Gedenkweg ein. Dieser beginnt um 13.00 Uhr an der Topographie des Terrors, führt über den Potsdamer Platz und endet gegen 14.15 Uhr am Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Felix Klein, Erzbischof Dr. Heiner Koch und Bischof Dr. Markus Dröge werden den Weg mitgehen und Grußworte sprechen. Den Gedenkweg und das Plakatmotiv finden Sie auch unter www.gedenken.berlin.

In der Sophienkirche, Große Hamburger Straße 31, 10115 Berlin, wird am Samstag, 9. November, 19.30 Uhr ein Ökumenisches Pogromgedenken mit einem Redebeitrag von Prof. Dr. Doron Kiesel, dem Wissenschaftlichen Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, stattfinden. © EKBO




Spendenaufruf zur Restaurierung des Taufsteins in der Stadtkirche

Eine Initiative des Freundeskreises der Stadtkirche St. Marien in Altlandsberg


Der aus der Zeit um 1500 stammende und aus Rüdersdorfer Kalkstein gefertigte Taufstein ist der einzige erhaltene Ausstattungsgegenstand aus vorreformatorischer Zeit in der Altlandsberger Stadtkirche. Auch findet sich in Brandenburg keine vergleichbare Taufe. Umso bedeutsamer ist es, ihn für kommende Generationen von historisch Interessierten, Besuchern und Gläubigen zu bewahren. 

Wer sich den derzeitigen Zustand der Taufe vor Augen ruft, kann sofort erahnen, warum wir Sie an dieser Stelle um Ihre Mithilfe bitten. Die über die Jahrhunderte durch Verschmutzung und nach heutigen Maßstäben nicht denkmalgerechte Behandlung des Steins mittlerweile geschwärzte und teerartig gewordene empfindliche Oberfläche bedarf einer dringend notwendigen restauratorischen und konservatorischen Behandlung, die auch das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege ausdrücklich befürwortet. Die für den Erhalt erforderlichen Maßnahmen betreffen eine aufwändige Reinigung, um die Details der in den Stein eingearbeiteten Bild- und Zeichenmotive wieder hervortreten zu lassen. Entstandene Risse und Fehlstellen im empfindlichen Material müssen geschlossen werden, um Folgeschäden zu minimieren. Eine abschließende Konservierung schützt den Stein und bewahrt ihn so vor zukünftigen Umwelteinflüssen und Abnutzungen. 

Unterstützen auch Sie den Erhalt eines Altlandsberger Originals, das zudem aus regionalem Material gefertigt wurde. Ermöglichen Sie mit Ihrer finanziellen Hilfe, eines der bedeutendsten Ausstattungsgegenstände der Stadtkirche zu bewahren und es im alten, neuen Glanz wieder erstrahlen zu lassen. Als Dankeschön und persönliche Erinnerung erhalten Sie ab einem Spendenwert von 25 Euro eine kleine, extra für diesen Zweck gefertigte kleine Glocke. |
eko

Ihre Spende überweisen Sie bitte auf nachfolgendes Konto:

Bank: BKD Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE46 3506 0190 1599 7770 12
BIC: GENODED1DKD


Alternativ können Sie sie im 
Pfarrhaus zu den Öffnungszeiten (Montag, 08:00 - 16:00 Uhr / Dienstag, 15:00 - 18:00 Uhr / Freitag, 09:00 - 12:00 Uhr) überbringen. Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus. 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!




Die Stadtkirchensanierung - ein Zwischenbericht vom August 2018


Liebe Gemeinde und liebe Freunde der Stadtkirchensanierung,

Anfang Mai hatten wir zum Tag der Städtebauförderung zur Besichtigung der Baustelle eingeladen. Über 100 Menschen waren gekommen und durften in Führungen von Denkmalpflege und Architekten einen Blick in die Kirche werfen, auf die gefundenen Grabstädten, auf die dicke Grabplatte eines Hans von Krummensee aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, oder waren auf die Rüstung gestiegen ganz dicht unter das fast fertige Gewölbe im Chorraum, deren Kreuzrippengewölbe in den Farben ocker, hellblau und gelb nach mittelalterlichem Befund restauriert wurden. Der Freundeskreis hatte Kaffee und Kuchen angeboten, in einzelnen Gruppen wurden wir durch die Baustelle geführt.
Nun ist das Gewölbe im Chorraum fertig und die Rüstung wurde in der ersten Juniwoche abgebaut, um sie in den Seitenschiffen des Kirchenschiffes aufzubauen. Im Chorraum ist der Fußboden aus dem 19. Jahrhundert und der darunterliegende Fußboden aus Barockzeit abgebaut. Wieder haben wir tiefe Absenkungen im Fußboden und es ist mit einigen Befunden an Grablegen zu rechnen, die archäologisch untersucht werden.
Im Kirchenschiff hatte sich nach den Grabungen im Fußboden herausgestellt, dass die Fundamente der Seitenwände nur auf in Lehm gelegten Feldsteinen ruhen. Wenn es regnet, sahen wir an der nördlichen Außenwand kleine Wasserbäche in die Kirche laufen, da uns die Denkmalpflege bei der Sanierung des Kirchendaches untersagt hatte, eine Dachrinne anzubauen. Aus bauphysikalischer Sicht eine große Bausünde, deren Folge die doch massive Feuchtigkeit im nördlichen Seitenschiff ist. Die Lehmfundamente an den Außenwänden und ebenso unter den Pfeilern mussten nun aufwendig mit Beton unterfüttert und gefestigt werden. Ich hoffe, das Anbringen einer Dachrinne wird uns nun gestattet. 
Als Unterbau für die Fußbodenheizung, die ja in der ganzen Kirche eingebaut werden soll, ist nun in den beiden Seitenschiffen eine Glasschotterschicht von ca. 30 cm Höhe eingebaut und mit einer Estrichschicht abgedeckt worden, die nun die Rüstung trägt. Die Fundamentsicherungen an den Pfeilern sind abgeschlossen, auch das Kirchenschiff hat diesen Fußbodenaufbau erhalten und die Rüstung für die Sanierung des Gewölbes wurde aufgestellt.
Der GKR hat inzwischen eine eigene Arbeitsgruppe gebildet, die regelmäßig mit dem Architekten über die Ausstattung der Kirche berät: Welche Beleuchtung ist erforderlich? Wollen wir die Säulen, auf der die Empore ruht, wieder einbauen oder verändern? Wie gestalten wir die Eingangssituation mit einem barrierefreien Zugang, den Eingang zur Stadtseite und wohin mit den Grabsteinen oder den Epitaphien, ganz zu schweigen von den Bänken?
Eines ist ja klar, der Fußboden wird insgesamt um etwa 15 cm tiefer werden, also auf die Höhe des einst gotischen Fußbodens. Damit verändern sich alle Einbauten, die Treppen, der Altar, die Kanzel. Das kostet natürlich alles etwas mehr als geplant. Besonders durch die hohe Befundlage im Fußbodenbereich erhöhen sich massiv die Kosten der Archäologie. Die Fundamentsicherungen waren auch nicht geplant und weiterhin neu sind die Regen-Sicherungsmaßnahmen im Außenbereich sowie die Installation von Dachrinnen und das Ableiten des Regenwassers. 
Vor den Sommerkonzerten gibt es regelmäßig etwa eine halbe Stunde vorher eine Führung durch die Baustelle. Da können Sie gut schauen und alles Neue erfahren. Täglich ändert sich die Situation. Neben dem Altar sah ich so zum ersten Mal auch eine weitere kleine Grabplatte.

Ihr Pfarrer Johannes Menard

Stand August 2018 © Enrico Konkel



Der Fisch, die Taube und Andreas mit dem Kreuz

Über christliche Symbolik und ihre Bedeutung 


Ich stecke mit meinem Auto mal wieder im Stau fest. Rote Heckleuchten blenden mich. Zeit genug, mir über die Ansichten des vor mir Fahrenden, die er über seine Aufkleber am Heck mitteilt, Gedanken zu machen. Abi 2017 … du bist zwar schneller, aber ich fahre vor dir … offizieller Sponsor der Bußgeldstelle … und immer mal wieder entdecke ich dabei ein Fischsymbol, das ich schon so oft im Baumarkt bei den Schrauben gesehen habe. Wieso machen die alle Werbung für dieses Dübelunternehmen ..?

Die augenzwinkernde Auswertung meiner leider viel zu zahlreichen Fahrzeugheckstudien brachte mich letztlich zu der Erkenntnis, dass auf unseren Straßen nicht abertausende Dienstwagen des besagten Dübelunternehmens unterwegs sind, sondern dass meine Glaubensschwestern und -brüder mit dem urchristlichen Symbol des Fisches ihrer religiösen Überzeugung Ausdruck verleihen wollen.
Bezog sich die Darstellung des Fisches in Form der gebogenen Linien im Urchristentum noch auf das historisch nicht belegte, geheimnisvolle Akronym des griechischen Wortes ICHTHYS
(JESUS – CHRISTUS – GOTTES – SOHN – ERLÖSER) als Erkennungszeichen unter der noch jungen und unter Verfolgung leidenden christlichen Gemeinde, so sind andere oder später folgende Symbole und Attribute deutlich plakativer und stellen eine offenkundige Beziehung zu einer ihr zugeordneten Person oder einem Gegenstand dar.

Und dennoch wissen wir heute in unserer säkularisierten Welt oftmals nichts oder nur weniges über die Bedeutung von Symbolen oder der Bildsprache in der Kunst. Dabei sind fast jede Kirche und jedes Gemälde mit christlichem Bildinhalt übervoll davon. Für die Menschen des Mittelalters war dagegen der Gang durch die Kirche und das Betrachten der christlichen Kunstwerke wie das Blättern in einem Bilderbuch. Konnte die Mehrzahl der Gottesdienstbesucher doch weder lesen noch schreiben. Und die in lateinischer Sprache abgehaltene Predigt oder Messe eröffnete ihnen nicht, zumindest nicht unmittelbar, die göttliche Botschaft von der Erlösung. Aus dieser Tatsache heraus entwickelte sich eine Symbol- und Bildsprache, die die Künstler und Handwerker zu immer neuen und genialeren Werken beflügelte.

Was bedeuten die Buchstaben INRI auf dem Schild am Kreuz über dem Kopf des gekreuzigten Heilands? Was macht der Hahn zu Füßen des Apostels Petrus, der Turm in den Händen der heiligen Barbara, die Lilie in der Hand des Erzengels Gabriel, das Auge im Dreieck und die Taube, welche von der Kirchendecke auf mich herabschauen? Was sagen mir die griechischen Buchstaben Alpha und Omega und die jüdischen Schriftzeichen am Altar? Ohne Kenntnisse bleibt uns diese vielfältige Welt heute verschlossen. Wir haben verlernt, mit ihr zu sprechen, auf sie zu hören, uns auf sie einzulassen.

Die Deutsche Bibelgesellschaft stellt 52 dieser Symbole und Zeichen vor. Bis zum 30. November 2018 finden Sie auf dieser Website jede Woche ein neues grafisch gestaltetes und erklärtes Symbol mit passendem Impuls.  



... ich muss schon wieder mit meinem Auto halten. Diesmal warte ich an einem Bahnübergang auf die Vorbeifahrt eines Regionalzuges. Ich stehe als Erster an der Schranke und werde deshalb nicht zu neuen Gedanken durch die Aufkleber an einem vor mir stehenden Auto animiert. Das rote Warnsignal blinkt im Andreaskreuz. Aber Moment mal! Wieso eigentlich Andreaskreuz? Finden Sie es doch jetzt heraus!
eko