Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges eingerichtet. Er ist seitdem in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Seit 1952 wird er zwei Wochen vor dem 1. Advent begangen, seit 1990 auch in den ostdeutschen Bundesländern.
Am regnerischen 17. Nov. 2024 versammelten sich Bürgermeister M. Töpfer, Pfarrer J. Menard und einige Altlandsberger Bürger am Ehrenmal für die gefallenen Soldaten. Herr Töpfer legte ein Blumengebinde nieder. Die Ansprachen erinnerten an die 9 Millionen Toten des 1. und die 70 Millionen Toten des 2. Weltkrieges. Wieviel Leid war und ist damit verbunden!
Auch heute leben wir in unfriedlichen Zeiten - Krieg in der Nachbarschaft und in der Ferne. Extreme Tendenzen gefährden zunehmend die 75 Jahre freiheitlich demokratische Grundordnung.
Unser Alltag ist geprägt von Sorge um militärische Konflikte. Möge deshalb die Botschaft dieser Zeit heißen: GEMEINSAM FÜR DEN FRIEDEN. Unser aller Engagement
ist wichtig. Auch an den Ehrenmalen in der Erikastraße (Seeberg-Siedlung) und in Buchholz wurde der Toten mit Worten und Blumen gedacht.
I. Großmann